Trockenbürsten: feinere Haut, strafferes Bindegewebe, stetige Entgiftung

300092091_8a4504faea_o

Das ganze bekommst Du durch ein einziges tägliches Ritual – dem Trockenbürsten. Es ist so simpel wie genial. Idealerweise bürstest Du Deinen ganzen Körper im Verlauf der Lymphbahnen einmal täglich. Ich empfehle das Trockenbürsten vor dem Duschen am Morgen.

Folgendes wird durch das Bürsten bewirkt:

  1. Es hat den Effekt, dass Hautschuppen vom Körper entfernt werden. So wirkt es wie ein tägliches sanftes Peeling und abgestorbene Hautzellen werden regelmäßig sanft entfernt.
  2. Es stimuliert auf sanfte Weise Dein Bindegewebe und wirkt wie eine Bindegewebsmassage. Auf diese Weise wird der Lymphfluss aktiviert, so wird die Entgiftung unterstützt und das Immunsystem stimuliert. Durch die entschlackende Wirkung wird das Bindegewebe bei stetiger Anwendung auch straffer, kommt noch Sport hinzu wird dieser Effekt noch deutlicher. So hat man auch einen positiven Effekt Cellulite zu verbessern oder vorzubeugen.
  3. Der Lymphfluss wird angeregt und vor allem sein Abfluss unterstützt. Durch das Bürsten zu den richtigen Regionen (zu den Lymphknoten/Lymphsammelstellen) wird ein stetiger Lymphfluss stimuliert.
  4. Durchblutungsförderung von Haut, Bindegewebe und Faszien. So werden diese Gewebe optimal mit allen Stoffen versorgt und in ihrer Regeneration und Entgiftung unterstützt.

Anwendung:

Am besten bürstest Du einmal am Tag. Ideal ist eine Bürste aus Naturborsten. Es gibt Hersteller, die genau für diese Anwendung Bürsten produzieren, so zum Beispiel die Firma Jentschura. Aber für den Anfang kann man auch eine Bürste aus der Drogerie testen.

So bürstest Du richtig:

  • Beginne bei den Füßen und bürste diese in Richtung Zehen. Unterschenkel und Oberschenkel dann in Richtung Leiste bürsten
  • Die Hände bürstest Du in Richtung Finger. Unterarm und Oberarm dann in Richtung Achselhöhle.
  • Den Oberkörper bürstest Du zur Mitte hin in Richtung Herz
  • Den Bauch kannst du gegen den Uhrzeigersinn bürsten und zusätzlich in Richtung Leiste

Achtung:

Du solltest nicht so stark bürsten, dass Deine Haut stark rot wird. Schließlich wollen wir die Haut nicht überreizen! Die ersten Male kann es aber sein, dass Deine Haut selbst durch ganz sanftes Bürsten stark errötet, dies gibt sich in der Regel durch die Entschlackung mit der Zeit.

Ideal:

So wie man täglich seine Zähne „bürstet“ kann man gleich mit einer großen Bürste mit dem Körper weitermachen 🙂 und voller Energie in den Alltag starten. Auf diese Weise hast Du schon vor dem Frühstück viel für Deine Gesundheit getan!

Tipp:

Wenn Du Dir eine Bürste mit Stiel zulegst fällt es viel einfacher den Rücken zu bürsten.

Bürsten & Osteopathie:

Für mich als Osteopath ist das Bürsten eine wundervolle Ergänzung zur osteopathischen Behandlung. Hiermit kann ich meinen Patienten ein simples Werkzeug geben meine osteopathische Behandlung von zu Hause aus zu unterstützen und so noch mehr zu profitieren.

 

Autor: Thomas Zimmermann (Heilpraktiker, M.Sc. & D.O.) – Leopoldstr. 11a & 175 – München – Tel.: 089 – 139 486 62

info@therapie-zimmermann.de – www.therapie-zimmermann.de

Therapieschwerpunkte: Osteopathie, ganzheitliche Ernährung, orthomolekulare Medizin

Foto: flickr.com / Jill (CC)