Quinoa – „Das Gold der Inkas“

Heutzutage haben wir das Problem das viele unsere Beilagen wie Brot, Nudeln und Reis zwar schnelle Energie liefern, aber auch teilweise unseren Organismus belasten. So erhöhen sie durch die konzentriert enthaltene Stärke unseren Blutzuckerspiegel stark, erschweren so die Gewichtsreduktion oder belasten unseren „Säure-Basen-Haushalt“ im Bindegewebe.

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Eine perfekte Alternative zu unseren gängigen Beilagen finden wir dabei im Quinoa. Denn Quinoa ist reich an Proteinen und enthält alle essentiellen Aminosäuren (1). Essentielle Aminosäuren sind diese, die der Körper selbst nicht herstellen kann.

Weitere Bestandteile die unseren Körper in seiner Gesundheit unterstützen sind dabei Mineralien, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine (2). Somit enthält er zum Beispiel Magnesium, Calcium,  Eisen und Zink.  Zwar sind diese in unserem gängigsten Getreide Weizen auch vorhanden, aber Quinoa beinhaltet davon teilweise sogar über die doppelten Konzentrationen. Zum Beispiel misst man bei Weizen 97 mg Magnesium, während Quinoa mit 198 mg auf 100g die doppelte Menge an Magnesium enthält (3).

Ein besonders wichtiger Aspekt des Quinoas ist außerdem, dass es sich um ein glutenfreies Getreide handelt. Gluten ist als Klebereiweiß in vielen Getreidesorten enthalten. Neben der klassischen Zöliakie, bei der man Gluten komplett meidet, kann es gerade für Menschen mit Allergien und chronischen Erkrankungen eine Erleichterung bringen sich glutenfrei bzw. glutenreduziert zu ernähren und ihre Symptome lindern.

Auf Grund der oben genannten Vorteile empfehle ich meinen Patienten Quinoa mindestens zweimal wöchentlich in ihrem Speiseplan zu integrieren.

Quinoa wird also nicht umsonst umgangssprachlich als das „Gold der Inkas“ bezeichnet!

 

Autor: Thomas Zimmermann (Heilpraktiker, M.Sc. & D.O.) – Leopoldstr. 11a & 175 – München – Tel.: 089 – 139 486 62 – info@therapie-zimmermann.de

Therapieschwerpunkte: Osteopathie, ganzheitliche Ernährung, orthomolekulare Medizin

 

Quellen:

(1) Maradini Filho AM, Pirozi MR, Da Silva Borges JT, Pinheiro Sant’Ana HM, Paes Chaves JB, Dos Reis Coimbra JS. Quinoa: Nutritional, Functional and Antinutritional Aspects. Crit Rev Food Sci Nutr. 2015 Jun 26;0.

(2) Vega-Gálvez A, Miranda M, Vergara J, Uribe E, Puente L, Martínez EA. Nutrition facts and functional potential of quinoa (Chenopodium quinoa willd.), an ancient Andean grain: a review. J Sci Food Agric. 2010 Dec;90(15):2541–7.

(3) http://www.lebensmittellexikon.de

Foto: flickr.com / allispossible.org.uk (CC)

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