Die Schulter in Verbindung zum gesamten Körper

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Kurzanatomie:

  • Die Schulter wird durch drei Knochen gebildet: dem Schlüßelbein (Clavicula), dem Oberarmknochen (Humerus) und dem Schulterblatt (Scapula)
  • Der Oberarm bildet mit der Gelenkpfanne des Schulterblattes das Schultergelenk (Art. humeroscapularis): dies wird v.a. durch die Rotatorenmanschette und weitere Muskeln stabilisiert und bewegt
  • Das oben genannte Gelenk wird vom Schulterdach bedeckt, dieses wird gelenkig von Schlüsselbein und Schulterblatt (Art. acromioclavicularis) gebildet. Gerade unter dem Schulterdach kann es oft zu Reizungen und Entzündungen kommen, da das darunter liegende Gewebe frei gleiten können muss und dazu auch genügend Platz benötigt.

Die Schulter ist ein Teil unseres Körpers, das nur über ein einziges echtes Gelenk (1) mit unserem Rumpf in Verbindung steht! Dies ist das Gelenk zwischen Schlüßelbein und Brustbein (Art. sternoclavicularis). Ansonsten wird der Schultergürtel ausschließlich über Muskeln und Faszien an ihrer Position gehalten. Beispielsweise stehen über einen der vielen Muskeln, dem Musculus trapezius, Schulter und Wirbelsäule in engster Verbindung. Mit seinen Ursprüngen am Kopf, der Halswirbelsäule und der Brustwirbelsäule und seinem Ansatz an Schulterblatt und Schlüßelbein stabilisiert er u.a. unsere Schultern. Faszial hat er über die Fascia thorakolumbalis sogar Verbindungen bis zur Lendenwirbelsäule.

Somit können Spannungen im gesamten Bereich der Wirbelsäule Einflüsse auf die Schulter haben, aber auch Spannungen in der Schulter die Wirbelsäule aus ihrer Balance bringen.

Neben diesem einen Muskel als Beispiel gibt es noch etliche andere anatomische Verbindungen über Muskeln, Faszien, Nervenstränge, Gefäßstämme und Bindegewebe, die die Schulter beeinflussen können. Umgekehrt werden natürlich auch diese von der Schulter beeinflusst. Hier wären wir bei der alt bekannten „Henne oder Ei“ Frage. Auch in der Osteopathie lässt sich diese nicht immer eindeutig beantworten. Allerdings wird in der Osteopathie immer der gesamte Körper individuell betrachtet. Somit fällt es im Zweifelsfall auch nicht so stark ins Gewicht, da man immer den Körper in seiner Gesamtheit behandelt und nie nur ein einzelne Körperregion oder ein Organ.

Entzündungen, Abnutzungen, Sehnenrisse, Zerrungen etc. können das Gleichgewicht im Schultergürtel empfindlich stören und oft langwierige Genesungsprozesse und sogar Operationen nach sich ziehen. Mit der Osteopathie haben wir die Möglichkeit diesen Genesungsprozess auf sanfte Weise ganzheitlich zu unterstützen.

 

(1) Definition: eines echten Gelenks: zwei Knochen bilden ein Gelenk mit Gelenkspalt und Gelenkkapsel

Autor: Thomas Zimmermann (Heilpraktiker, M.Sc. & D.O.) – Leopoldstr. 11a & 175 – München – Tel.: 089 – 139 486 62

info@therapie-zimmermann.de – www.therapie-zimmermann.de

Therapieschwerpunkte: Osteopathie, ganzheitliche Ernährung, orthomolekulare Medizin

Foto: flickr.com / Gary Owen (CC)