ANTIOXIDATIV & ANTIENTZÜNDLICH – Kurkuma

Mit Kurkuma natürlich gegen freie Radikale und Entzündungen 

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Kurkuma (auch Gelbwurz genannt) ist seit über 4.000 Jahren fester Bestandteil in der ayurvedischen Medizin und Küche. Das satt gelb aussehende Gewürz Kurkuma sollte aber auch in der westlichen Welt viel häufiger Verwendung finden. Denn es enthält unter anderem das wertvolle Curcumin. Dieses macht den Kurkuma nicht nur gelb, sondern ist auch stark an seiner gesundheitsfördernden Wirkung beteiligt. 

Kurkuma hat mittlerweile auch Einzug in die Therapie verschiedener Erkrankungen gehalten. Dies zeigt die Tatsache, dass Curcumin heute in der Leitlinie für Ärzte zur Behandlung von Colitis Ulcerosa (einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung) empfohlen wird. (1)

Oxidativer Stress und Entzündungen spielen bei vielen Erkrankungen eine zentrale Rolle. (2) Diese krankheitserhaltenden Faktoren zu durchbrechen kann langfristig eine Linderung der Grunderkrankung nach sich ziehen und ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder stoppen. Hierbei handelt es sich um Erkrankungen wie Diabetes (mit seinen Folgeerkrankungen), rheumatische Erkrankungen, Arthritis, Herz-Kreislauferkrankungen, Hautkrankheiten und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. (2, 3)

Mittlerweile werden aber auch positive Einflüsse des Curcumins auf das Nervensystem und damit auch auf neurologische Erkrankungen diskutiert und erforscht. (3, 4, 5).

Als Osteopath mache ich mir diese Wirkungen gerne zu Nutzen, um meine Behandlungen begleitend zu unterstützen. So lässt sich Kurkuma als Gewürz in die Ernährung integrieren. Dies geschieht am besten mit noch weiteren entzündungshemmenden Lebensmitteln, wie zum Beispiel dem Leinöl. Denn Leinöl wirkt über die Omega-3 Fettsäuren auch entzündungshemmend. Aber auch der Einsatz von speziellen curcuminhaltigen Präparaten ist möglich, denn diese enthalten das Curcumin meist in höherer therapeutischen Konzentration.

Kurkuma macht also nicht nur das Curry gelb, sondern hält uns fit für einen gesunden Alltag und kann uns sogar bei chronischen Erkrankungen unterstützen. Gerade durch seine Unterstützung im oxidativen Stress ist er präventivmedizinisch betrachtet für uns alle eine große Bereicherung.

 

Autor: Thomas Zimmermann (Heilpraktiker, M.Sc. & D.O.) – Leopoldstr. 11a & 175 – München – Tel.: 089 – 139 486 62 – info@therapie-zimmermann.de

Therapieschwerpunkte: Osteopathie, ganzheitliche Ernährung, orthomolekulare Medizin

 

Quellen:

Foto: flickr.com / Marcel Oosterwijk (CC)

  1. Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa 2011; Ergebnisse einer Evidenzbasierten Konsensuskonferenz; AWMF-Registriernummer: 021/009
  2. Ghosh S, Banerjee S, Sil PC. The beneficial role of curcumin on inflammation, diabetes and neurodegenerative disease: A recent update. Food Chem Toxicol. 2015 Sep;83:111–24.
  3. He Y, Yue Y, Zheng X, Zhang K, Chen S, Du Z. Curcumin, inflammation, and chronic diseases: how are they linked? Molecules. 2015;20(5):9183–213.
  4. Tizabi Y, Hurley LL, Qualls Z, Akinfiresoye L. Relevance of the anti-inflammatory properties of curcumin in neurodegenerative diseases and depression. Molecules. 2014;19(12):20864–79.
  5. Cole GM, Teter B, Frautschy SA. Neuroprotective effects of curcumin. Adv Exp Med Biol. 2007;595:197–212.

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