10 Inspirationen, wie Sie den Detoxgedanken individuell in Ihren Alltag integrieren können

Green Smootie

Detox (Syn.: Entschlackung, Entgiftung, Fasten)

Aktuell ist Detox in aller Munde. Vor allem durch grüne Smoothies und Saftkuren erlebt das Detoxen momentan eine Renaissance. Aber es gibt viele verschiedene Formen von Entgiftungsprogammen. Ob im Ayurveda, bei der Hildegard von Bingen oder bei F.X. Mayr, in allen Epochen gibt es Entgiftungsprogramme. Sie haben zwar alle unterschiedliche Ansätze, aber sie haben alle das gleiche Ziel: Den Stoffwechsel zu entlasten und von innen zu reinigen.

  • Langsam angehen

Testen Sie anfangs lieber sanftes Detox aus und ändern langfristig bestimmte Gewohnheiten, da eine radikale Detox-Kur die Ausscheidungsorgane (Leber, Haut, Nieren, Darm) überfordern kann und gesundheitliche Probleme verschlimmern könnte.

  • Stilles Wasser

Trinken Sie reichlich stilles Wasser, damit werden die gelösten Rückstände gut abtransportiert und ausgeschieden.

  • Basenreich

Ernähren Sie sich basenüberschüßig: viel Gemüse und Obst – wenig Fleisch, Fisch und kohlenhydratreiche Beilagen.

  • Frische Smoothies, mit viel Grün

Mixen Sie frische Smoothies aus Gemüse und Obst: sie enthalten das entgiftungsfördernde Chlorophyll, viele Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe.

  • Hauptentgiftungsorgan unterstützen

Beim Detox wird Ihre Leber stark gefordert. Unterstützen Sie sie z.B. mit Bitterstoffen oder Gemüse, das diese enthält. Artischocke, Chicorée und Rucola sind hierfür z.B. ideal. Auch sämtliche Gartenkräuter unterstützen die Leber.

  • Darmpeeling

Ihr Darm freut sich über Reinigung mit Balaststoffen, wie Flohsamen, Chiasamen aber auch Heilerden. Diese wirken für die Darmschleimhaut wie ein sanftes Peeling. Gerade Bauchmassagen können diesen Prozess unterstützen.

  • Bewegung und frische Luft

Sanfte Bewegung und frische Luft fördert Ihre  Darmperistaltik, den Lymphfluss und die Sauerstoffversorgung aller Gewebe.

  • Baden und Massieren

Basenbäder und Bürstenmassagen fördern Ihr  Entgiftungsorgan Haut und stimulieren Ihren Lymphfluss.

  • Geistiges Detoxen

Führen Sie Entspannungsübungen durch, z.B. setzen oder legen Sie sich einige Minuten bequem hin, atmen tief und ruhig und stellen sich vor, wie Sie frische Energien einatmen und alles verbrauchte, giftige und schädliche ausatmen.

  • Ölziehen

Dieses morgendliche Ritual aus dem Ayurveda hat positive Auswirkungen für Zähne, Zahnfleisch und eine gesunde Bakterienflora im Mundraum. Es soll auch die Entgiftung des gesamten Körpers stimulieren. Nähere Infos zu Wirkung und Durchführung HIER.

Beratung, Begleitung und v. a. Sicherheit

Radikale Detoxkuren können den Körper überlasten, da die Entgiftung zu stark stimuliert wird und der Körper mit dem Ausscheiden nicht hinterher kommt. Somit kann es z.B. zu Kopfschmerzen oder anderen Symptomen kommen. Auch wenn Sie z.B. unter Diabetes, Kreislaufproblemen oder chronischen Erkrankungen leiden, sollten Sie nur in Begleitung eines Heilpraktikers oder Arztes entgiften, da sich sonst Ihre Grunderkrankung verschlechtern könnte.

Sie müssen hier nicht alle zehn Punkte umzusetzen. Bereits zwei bis vier umgesetzte Ideen können Ihre Gesundheit enorm verändern. Aber eines sollten Sie beim Detox immer – VIEL WASSER TRINKEN!

Bei Fragen stehe ich Ihnen in meiner Praxis gerne zur Verfügung!

 

Autor: Thomas Zimmermann (Heilpraktiker, M.Sc. & D.O.) – Leopoldstr. 11a & 175 – München – Tel.: 089 – 139 486 62 – info@therapie-zimmermann.de

Therapieschwerpunkte: Osteopathie, ganzheitliche Ernährung, orthomolekulare Medizin

Quellen:

Interdisziplinäre Entwicklung zusammen mit der Dipl.-Psych. Gudrun Seifried (http://www.therapie-muc.de/) und Dipl. Sportwissenschaftler Matthias Blankenburg (http://www.blankenburgs.com/team/).

Foto: flickr.com / Robert Gourley (CC)

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